Dienstag, 1. Januar 2013

Hello Again...

Neues Jahr, neuer Versuch zu Bloggen. Mir fallen Entscheidungen ja generell schwer, aber diese trage ich mittlerweile schon sehr lange mit mir herum. Ich denke oft, ich könnte ja über dieses und jenes einen Post verfassen und ohnehin wäre es ja schön, nach einem Jahr nachvollziehen zu können, was alles passiert ist. Allerdings denke ich dann auch oft wieder, wozu sollte ich das irgendwo in die Weiten des Internets posten wollen?



Eine weitere Frage, die mich in diesem Zusammenhang immer beschäftigt, ist die Frage der Anonymität. Ich kann einen Blog, in dem es über mein Leben, mein Erlebtes geht, nicht wirklich anonym sein. Will ich das überhaupt? Ich finde Blogs, in denen ich etwas über den Menschen dahinter erfahre, viel persönlicher, interessanter und spannender zu lesen, als völlig anonyme Blogs. Ich möchte eigentlich immer genau so einen Blog haben, wie ich ihn nicht habe. Und über alles schreiben und über nichts. Es soll thematisch vielfältig sein aber trotzdem einer gewissen Linie, einer Beständigkeit folgen.

Ich glaube, hiermit werfe ich das alles erstmal über Bord. Ich blogge einfach über das, was mir gerade in den Sinn kommt, ob ich damit einen oder zehn oder hundert Leser haben werde. Weil das nicht meine Intention sein soll, denn hauptsächlich möchte ich eine Art kleines Tagebuch für mich selber, auf das ich irgendwann zurückblicken kann. Dabei fällt mir allerdings auf, dass mein alter Blog auch noch existiert, ich ihn mir aber auch schon seit langem nicht angesehen habe.

Nun. 2012 war kein besonders feines Jahr. Natürlich hatte es seine positiven Aspekte, Menschen, Freunde, Momente und Abenteuer. Aber all das lag überschattet vor und hinter mir und ich konnte mich nie auf ebendiese Ereignisse besinnen und mich ganz darüber freuen. Die Uni war anstrengend und auslaugend und Abschiede standen an. Manche endgültig, manche zeitweise, aber immer fehlt ein Stück, der üblicherweise mein Leben bereichert. Leider merkt man so etwas eben oft auch erst, wenn es an der Zeit ist, Adieu zu sagen.


Ich hoffe sehr, dass 2013 ein besseres Jahr wird und ich mich aktiv daran beteiligen kann, dass es zu genau diesem besseren Jahr wird. Ich habe mir ein paar kleinere Vorsätze geschnappt und hoffe, diese umsetzen zu können. Ich hoffe auf großartige Festivals, kleinere Ausflüge, spannende LARPs, viele Fotos und kreative Bastelaktionen, mehr Zeit mit Freunden und dass ich es schaffe, mir die Uni nicht so sehr zur Last zu legen, sondern all das leichter und gleichzeitig mit mehr Enthusiasmus zu tragen.

Auf ein neues Jahr!